Erster Systemwechsel von Kodak Retina III auf Canon AE1-Programm

Die gute alte Kodal Retina III wurde von 1961 bis 1964 gebaut. So war sie bereits aus dem Jahr unter meinem eigenen "Baujahr". Ich hatte sie von meinem Vater bekommen. Früher gab es viele Folien und später auch Papierbilder. Die gute alte Retina III war zu dieser Zeit eine recht hochwertige Kamera, aber sie hatte und hat einen nicht unerheblichen Mangel. Diese Schwäche war ihr geölter Lamellenverschluss. Weil das Öl, selbst wenn es ein sehr feines Öl ist, mit der Zeit harzartig wird. Daher sind die Verschlusszeiten nicht mehr korrekt. Bevor mein Vater mir die Kamera gab, ließ er sie auf den Lamellenverschluss warten. Das war um 1978. Damals war kaum jemand zu finden der das reparieren konnte oder wollte. Bei Rückfragen in Fotoläden kam immer die Antwort "Kauf eine neue Kamera".

Nach vielen Anfragen fand sich jemand für das Warten der Kamera. Später habe ich mein Geld gespart und eine Canon AE1-Programm gekauft. Dazu ein 80-200mm Zoom von Solingor und ein weiteres 35-70 des Herstellers.

Bei der Canon war ich von der Handhabung her zufrierden, aber nicht zufrieden mit den Bildern. Irgendwie hatte ich auf meinen Bildern immer einen leichten Gelbstich. In der Garantie gab ich die Kamera zur Überprüfung, angeblich alles gut, aber der Gelbstich auf den Bildern blieb.

 

 

Zweiter Sysremwechsel von Canon zu Nikon

Irgendwie passierte es, dass ich an einem Preisausschreiben beit einem lokalen Fotoladen teilnahm und den ersten Preis gewonnen hatte. Ich hatte gerade die kürzlich veröffentlichte Nikon F801s mit 50 mm 1.8-Autofokuslinse gewonnen. Nach Verhandlungen im Fotoladen blieben dann das 50mm Objektiv im Laden und ich tausche mein Canon-Ausrüstung inkl. passendem Porstblitz gegen zwei andere AF-Objektive für die Nikon. Das war ein Nikor AF 35-70 1: 3.3 - 4.5 und ein Sigma UC Zoom 70-210mm 1: 4-5.6. Letzteres war dem Original 70-200 von Nikon deutlich unterlegen. Es macht und macht immer noch höllische Geräusche wenn der Aufofocus fährt, heute würde ich das als Kernschrott bezeichnen. Es war und ist ein Rasselteil, macht aber recht gute Bilder, -ist kurz und kann Makroaufnahmen machen. Zu dieser Zeit hatte ich während der Ausbildung nicht so viel Geld, schließlich brauchte ich noch einen passenden Blitz. Der SB-24 (Nikonblitz) war damals für einen Blitz nicht billig. Also habe ich kein org. Nikon Zoom Objektiv gekauft sonder das Sigma UC und konnte den Nikon Blitz dafür kaufen.

Also hatte ich mein erstes Nikon Basic Kit zusammen.

Da ich eine Vorliebe für Teleopjektive hatte, kaufte ich mir später eine Sigma 400mm 1: 5.6. Das war ein Schnäppchen im Vergleich zu den Nikkoren mit langen Festbrennweiten. Die Linse war dann um die 1000 DM.

Irgendwann kaufte ich eine gebrauchte Nikon F-70. Ein Arbeitskollege war prof. im Fotobereich unterwegs und hat sie für wenig Geld besorgt. Etwa 2003 kam dann die Nikon F100.

 

Die Nikon F100 ist eine semiprofessionelle analoge SLR-Kamera. Nach der Nikon F5 war sie die zweitgrößte analoge 35-mm-Kamera, die auch heute noch gefragt ist. Die technischen Daten der Nikon F100 sind im Internet verfügbar.

 

Hier ist eine interessante Übersicht der analogen Nikon-Spiegelreflexkameras, die ich einmal im Internet gefunden habe.

 

 nikontimeline

 

Damit endet meine analoge Zeit der Fotografie.


Nach zunächst mehreren kleineren digitalen Knipsmaschienen kehrte ich dann zu Spiegelreflex zurück.

Die erste digitale DSLR war eine Nikon D70s. Es folgten eine D300 und eine D300s. Aktuell ist es jetzt eine D500.

Jetzt kommt immer mehr Vollformat bei den DSLRs in Mode. Dies bedeutet, dass alle meine DX-Objektive zwar funktionieren, jedoch eine Vignettierung erzeugen.

Ich finde den Umstieg (noch?) zu teuer, obwohl ich mir die jetzt angekündigte D850 gewünscht hätte. Aber als Kit sind über 4500 Euro nicht gerade ein Schnapper. Ich bin nur Hobbyknipser und mir sind die D300 und die D300s völlig genug, das sind zwei absolute Top Digital DSLR's. Die 12,3 Millionen Pixel reichen aus.

Ich habe schon lange mit der D850 geflirtet, mich aber für eine Nikon D500 als neue Kamera entschieden. Vor kurzer Zeit ist die spiegellose Z-Serie erschienen. Eine Nikon Z7 würde mir gut gefallen.

 

Hier ist eine interessante Übersicht der digitalen Nikon-Spiegelreflexkameras, die ich einmal im Internet gefunden habe.

 Nikon DSLR Timeline


Noch ein paar Worte, warum Nikon

Meiner Meinung nach finde ich die Nikon-Kameras wertiger, wenn ich sie in die Hand nehme. Ich habe auch mehr vom Abmaß mit einer Nikon in der Hand. Die Gehäuse sind größer. Eine größerer Kamera ist irgendwie auch negativ, weil sie einfach größer ist, aber wenn ich zum Beispiel eine schwere 70-200 oder 80-400 Optik vorne anstecke, bin ich froh, wenn ich etwas mehr in der Hand habe, um es fest und ruhig zu halten. Ich habe oft mit einer sehr guten Freundin geshootet, die mit Canon arbeitet und zwei Canon einschließlich einer Canon Mark Xyz und eine günstigere DSLR-Kamera hat. Bei beiden hatte ich das Gefühl, dass sie zu klein sind. Aus genannten Gründen hat sie einen Batteriegriff unter beide montiert. Das Gefühl, Spielzeug in der Hand zu haben, habe ich noch bei keiner Nikon gehabt. Technisch glaube ich kaum, dass es zwischen den Marken Welten gibt. Bei Canon gibt es die guten L-Objektive, Nikon verfügt auch über ausreichend Objektive, die oft etwas teurer sind. In beiden Unternehmen gibt es außerdem 3 Produktlinien Consumer, Semi Professional und Professional.